Dieser Frage gingen Christopher Kahl (Verbandsgemeinde Aar-Einrich), Pia Pilger (Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau) und Rita Rehbein (Verbandsgemeinde Nastätten) bei einem Besuch in der Digitalstadt Ahaus nach. Ziel war es, innovative digitale Angebote kennenzulernen und Anregungen für die eigene Arbeit in den drei Verbandsgemeinden mitzunehmen.
Im Mittelpunkt des Besuchs stand die AHAUS SuperApp, die Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Vereine, Verwaltung und Gäste miteinander vernetzt. Sie bündelt Informationen, Angebote und Dienstleistungen und zeigt, wie digitale Lösungen den Alltag vereinfachen können.
Bei einer anschließenden Tour durch Ahaus erhielten die Wirtschaftsförderer Einblicke in die praktische Umsetzung. Vorgestellt wurden unter anderem digitale Mobilitätsangebote wie Taxi- und E-Bike-Sharing sowie innovative Konzepte für Gastronomie und Einzelhandel. Dazu zählen die digitale Nutzung leer stehender Gewerbeflächen, ein Supermarkt ohne Kassenpersonal und ein Hotel ohne klassische Rezeption.
Der Besuch lieferte wertvolle Impulse für eine mögliche Entwicklung der drei Verbandsgemeinden. Gleichzeitig wurde deutlich, dass sich die vorgestellten Konzepte aufgrund unterschiedlicher örtlicher Strukturen, finanzieller Rahmenbedingungen und Bedürfnisse nicht uneingeschränkt übertragen lassen. Vielmehr gilt es, geeignete Ansätze aufzugreifen und an die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort anzupassen.
Die zentrale Erkenntnis: Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Entscheidend ist, dass digitale Lösungen einen konkreten Mehrwert bieten, die Lebensqualität verbessern und die Attraktivität der Region für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie Gäste stärken.
