Starkregen

 

Gefahren aus Starkregenereignissen und Rückstau in Kanalisationsanlagen

Die Verbandsgemeindewerke weisen erneut darauf hin, dass die Rückstauebene die jeweilige Straßenhöhe an der Anschlussstelle ist. Das bedeutet, dass Wasser im öffentlichen Kanal bis zu dieser Ebene eingestaut werden darf. Bei Starkregenereignissen ist damit zu rechnen, dass das Wasser so hoch steigt und dann auch auf der Straße weiterfließt. Der Schutz vor Rückstau ist ausschließlich Angelegenheit des Anschlussnehmers.

Die Schutzeinrichtungen sind regelmäßig zu warten und entsprechend dem jeweiligen Stand der Technik nachzurüsten. Ein wirkungsvoller Schutz gegen Rückstau kann durch eine vollautomatische Hebeanlage oder Rückstauklappe erzielt werden.

Da das Wasser bei Starkregenereignissen oberflächlich auf der Straße weiterfließt, empfiehlt es sich, tiefer liegende Gebäudeteile durch eine entsprechende Schwelle zur Straße abzusichern. Ansonsten muss der Anlieger damit rechnen, dass das Wasser seinen Weg von außen in das Gebäude sucht.

Auch der Schutz der tiefer liegenden Räume eines Gebäudes vor Oberflächenwasser von umliegenden Flächen fällt ausschließlich in die Sphäre des Eigentümers.
Für Fragen zur diesen Informationen stehen die Verbandsgemeindewerke Nastätten unter der Rufnummer 06772/802-0 zur Verfügung.

Diese Information dient nur der allgemeinen Erläuterung zum Schutz vor Kellerüberflutungen. Die in der Praxis vorkommenden Probleme können nur im Einzelfall gelöst werden. Lassen Sie sich von einem Fachmann – Installateur oder Architekten – beraten.
 

Hinweis Ihres Entsorgers

 

Quelle: VG Diez  - Vielen Dank!

 

Feuchttücher = Pumpenkiller

Die Verbandsgemeindewerke informieren: Problemfall Feuchttücher - Feuchttücher verstopfen Rohre und Kanäle. Es kostet Geld und macht viel Arbeit, bis das Abwasser wieder fließen kann. Das muss nicht sein.

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In Toiletten entsorgte Feuchttücher verstopfen die Kanalisation und verfangen sich in den Abwasserpumpen. Lange, verfilzte und zähe Stränge belasten die Pumpen und bringen sie letztendlich zum Stillstand.

Auch in den Kläranlagen verursachen Feuchttücher Probleme:

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Sie schwimmen an der Oberfläche, verringern dadurch den Sauerstoffaustausch und stören die Biologie der Anlage. Außerdem verstopfen sie Rohrpumpen und Überläufe.

Extrem reißfest – leider!

Feuchttücher, Babytücher, Hygienetücher… – viele nutzen sie, weil sie klein und praktisch sind. Damit sie nicht reißen, bestehen sie aus einem Polyester-Viskose-Gemisch oder aus Fasern, die mit Kunstharzen gefestigt sind.

Genau das ist das Problem!

Verstopfte Kanäle und Abwasserpumpen erhöhen den Energieverbrauch. Die Behebung der Störung und die Beseitigung des Mülls kostet Geld, das alle Verbraucher zahlen.

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Bitte nicht in die Toilette werfen!

Feuchttücher sind Abfall!

Bitte bedenken Sie: Müssen verstopfte Rohre auf Privatgrundstücken gereinigt werden, müssen die Hauseigentümer oder Mieter – also die Verursacher – die Kosten übernehmen.

Unsere Tipps:

  • Befeuchten Sie herkömmliches Toilettenpapier mit einer Körperlotion oder mit einem Spray für die Intimpflege.

  • Verwenden Sie Feuchttücher aus Papier, diese lösen sich in Wasser auf.

  • Benutzen Sie einen Waschlappen.

  • Sollten Sie dennoch Feuchttücher aus Vlies nutzen, entsorgen Sie diese bitte unbedingt  in einem Abfalleimer!

     

    Weitere Informationen können Sie auch dem Videoclip entnehmen:

     

   Leitet Herunterladen der Datei einErklärvideo

Quelle: VG Diez