Mühlbachschule wird auch künftig mit Holz aus heimischen Wäldern beheizt

Holzhackschnitzelheizung wird nach 20 Jahren erneuert – Vertrag ist unterschrieben

Vorne von links nach rechts: Herr Oswald (Fa. Maxeiner), Bürgermeister Jens Güllering, Herr Arnd Thißen (Prokurist und Hauptabteilungsleiter SWK) Hinten von links nach rechts: Herr Endress (Fa. Endress) Herr Kein (WFK Energiekonzepte), Herr Ulbrich (Fa. Maxeiner), Herr Pfaffenberger (VG Nastätten), Herr Hibbeln (Projektmanager der SWK), Herr Janner (Betriebsleiter des Energiehofs Bogel und kommunaler Revierförster)

Am 9. März lud Bürgermeister Güllering zum Pressegespräch in das Verwaltungsgebäude der Verbandsgemeinde Nastätten ein. Thema war die weitere umweltfreundliche Wärmeversorgung der Mühlbach-Schule Miehlen. Die bisherige Heizanlage, welche neben der Schule auch das eigene Schwimmbad beheizt, muss erneuert werden. Projektleiter Udo Pfaffenberger: „Wir wollen auch weiterhin eine umweltfreundliche Wärmelösung, die effizient ist und unsere lokalen Ressourcen nutzt. Immerhin liegt der jährliche Wärmebedarf der Schule bei ca. 1.120 MWh pro Jahr.“ Die Mühlbachschule in Miehlen wird übrigens bereits seit 2003 mit einer Holzhackschnitzelheizung beheizt. Der regenerative Anteil betrug damals schon 65% der Gesamtheizleistung.

2019 begab sich die Verbandsgemeinde auf die Suche nach einem geeigneten Partner und engagierte sich in einer europaweiten Ausschreibung. Als Partner fand man die SWK ENERGIE, eine 100%ige Tochter der Stadtwerke Krefeld. Diese versorgt ab spätestens November 2020 nun die Mühlbach-Schule mit klimafreundlicher Wärme aus 2x 300 kW Holzkesselanlagen. Der regenerative Anteil an der produzierten Wärme soll mit der neuen Anlage auf mindestens 95% angehoben werden. Bei der Umsetzung sowie der Betriebsführung setzt die SWK Energie GmbH auf einen erfahrenen Partner vor Ort. Sie hat als Generalunternehmer die Firma Maxeiner gewinnen können. Diese haben bereits die letzten 15 Jahre die Verantwortung für die Wärmeversorgung übernommen und kennen die lokalen Gegebenheiten vor Ort bestens. Christian Hibbeln von der SWK ENERGIE: „Wir sind sehr froh mit der Firma Maxeiner einen so erfahrenen Partner gefunden zu haben und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit!“. Die Holzkessel liefert die Firma Endress, welche eine der führenden Anbieter am Markt ist.

Die neuen Holzkesselanlagen zeichnen sich durch eine hohe Energieeffizienz aus. Durch die beiden neuen Kesselmodule wird eine optimale Anpassung an die jeweilige Leistungsanforderung in hohen Maße garantiert. Außerdem wird eine Grundversorgungssicherheit gewährleistet. Zudem ist Holz als nachwachsender Rohstoff CO2-neutral. Der von der Verbandsgemeinde betriebene Energiehof Bogel liefert die benötigten klein gehackten Holzstücke, welche zu 100% den heimischen Wäldern entstammen. Das ist ein großer Beitrag zur regionalen Wertschöpfung, vermeidet lange Transportwege und trägt zum Absatz des Rohstoffes Holz aus den kommunalen Wäldern im Blauen Ländchen bei.

Holzkesselanlagen funktionieren dabei so, dass die Holzstücke verbrannt und auf diese Weise Wasser erhitzt wird. Die erzeugte Wärme wird in das bereits bestehende Nahwärmenetz eingespeist und in Form von heißem Wasser über dieses Leitungsnetz zu den einzelnen Schulgebäuden transportiert.

 

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